Google Earth

Wenn der gerade angezeigte Datensatz Global Positioning System (GPS)-Daten enthält ist es möglich daraus eine KMZ-Datei zu exportieren und mit der Google Earth Anwendung anzuzeigen. Google Earth muss hierfür installiert sein. Der Globusknopf in der Toolbar verändert sein Aussehen und signalisiert damit, ob diese Funktion möglich ist.

Hinweis: Dateien, die über den Globusknopf der Toolbar exportiert und angezeigt werden, landen im temporären Ordner des Dateisystems und werden beim Schließen der Anwendung gelöscht. Möchte man diese Dateien aber behalten, sollte man den gerade angesehen Ausschnitt über die Menübar - "Export/KMZ 3D" in eine Datei an einem beliebigen Platz im Dateisystem sichern.

Der KMZ Export mit dessen Flugbahn kann in Relation zu anderen Daten farbig hervorgehoben werden. Das muss vor dem Export über den KMZ-Export Dialog erfolgen. Als Beispiel ist hier der Flug gezeigt, der mit dem DataVarioDuo mit GPS aufgezeichnet wurde. Die Farbänderung entspricht den vorher bestimmten Geschwindigkeitsbereichen.

Ein anderes Beispiel zeigt Steigwerte farbig hervorgehoben eines durch Zoomen begrenzter Ausschnitt eines Fluges.

KMZ Export Konfiguration

Über den gezeigten Dialog wird Auswahl des Messwertes möglich, der zur Farbkennung verwendet werden soll, sowie die Farbbereichskonfiguration. Die linke Seite dient der Konfiguration der Farben für die drei möglichen, in dem gezeigten Fall, Geschwindigkeitsbereiche.

Der Dialog ist zweimal dargestellt, um die Unterschiede zwischen der Konfiguration vom Mittelwertfaktor zu erklären (blaue Umrandung). Wird der Mittelwertfaktor zu 0 gesetzt, werden die Felder zur Minimum- und Maximum-Konfiguration freigeschaltet und einen Eingabe ermöglicht. Ist der Mittelwertfaktor größer als 0, werden daraus Minimum und Maximum als Wert automatisch berechnet. Als Hilfestellung wird der Geschwindigkeitsmittelwert angezeigt.

Der Korrekturfaktor für die Starthöhe ermöglicht bei einem Wert von -1 m den Export mit relativer Höhe zum Grund. Diese Einstellung wird in den meisten Fällen zu einem befriedigen Ergebnis führen. Nur am Hang neigt sich die Flugbahn relativ zum Hang und wirkt verzerrt. In so einem Fall ist es besser mit 0 m als Wert, mit automatisch ermittelter Starthöhe und absoluter Höhe, zu exportieren. Das macht aber nur Sinn, wenn Google Earth auch das Gelände in 3D zeigt. Es kommt vor, dass hierbei der Pfad unterirdisch, unter der von Google Earth berechneten Bodenhöhe, angezeigt wird. Dem kann man entgegen steuern, in dem man den Wert auf Google Earth mit der Maus auf dem Startpunkt feststellt und in den Dialog übernimmt. Dieser Wert wird dann direkt für den Export mit absoluter Höhe übernommen.

Tipp: Die exportierten GPS-Daten in Form von KMZ-Dateien enthalten auch Datenpunkte, die über den entsprechenden Schalter sichtbar geschaltet werden können. Ebenso lässt sich ein Höhenprofil über das Kontextmenü sichtbar schalten. Über die oben eingeblendete Zeitleiste kann man auch eine Animation ablaufen lassen.

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